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Die Anlageberatung aus aufsichts- und zivilrechtlicher Perspektive (5 Std. § 15 FAO)

 
Termin: Donnerstag, 10.06.2021 | 13.30-19.00 Uhr  
 
Referent:
Dr. Marc Sänger, Rechtsanwalt, Frankfurt/Main
 
 

Informationen zum Präsenzseminar:

Tagungsort: Hannover | Hotel Plaza Hannover | Fernroder Straße 9, 30161 Hannover  
 
Seminarinfo: 5 Std./§ 15 FAO für Bank- und Kapitalmarktrecht.
 
 
Teilnahmebeitrag: 210 € Skript/Print, 190 € Skript/Download, zzgl. USt.. Inkl. Tagungsgetränke und Verpflegung.  
 
Themenübersicht: Im Rahmen der Veranstaltung wird der Dozent – unter anderem – die Anlageberatung zu anderen (Wertpapier-) Dienstleistungen abgrenzen, die Risikofelder des Anlegers bestimmen, um sodann die Pflichten des Anlageberaters zur anleger- und anlagegerechten Beratung sowie zur Aufklärung über schwerwiegende Interessenkonflikte vorzustellen. Hieran schließen sich regelmäßig Ausführungen zur „Haftung bei Fehlberatung“ an – z.B. Grundsätze der primären und sekundären Darlegungs- und Beweislastverteilung, Kausalität von Pflichtverletzungen, (Mit-) Verschulden, Schaden und Vorteilsausgleichung sowie Verjährung. Der zivilrechtliche Teil schließt dann üblicherweise mit einem (summarischen) Überblick über die Prospekthaftung und die Instrumentarien des kollektiven Rechtsschutzes (KapMuG-Verfahren, Musterfeststellungsklage, etc.).

Flankiert werden die vorgenannten (zivilrechtlichen) Themen durch aufsichts- bzw. europarechtliche Aspekte – z.B. Erfordernis einer Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien (Environmental, Social und Governance – ESG) im Rahmen der anlegergerechten Beratung oder die Pflicht den Kunden eine Geeignetheitserklärung (§ 64 Abs. 4 S. 1 WpHG n.F.) zur Verfügung zu stellen. Wenn und soweit dies gewünscht respektive zeitlich darstellbar ist, können hiernach auch die für eine Anlageberatung relevanten aufsichtsrechtlichen Organisations- (z.B. Mitarbeiterqualifikation), Informations- sowie Aufzeichnungspflichten und deren Verhältnis zum zivilrechtlichen Pflichtenkanon dargestellt werden.