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Aktuelles zum beA - wenn sich die Fragestellungen durch (Erst)Nutzung häufen -

 
Termin: Dienstag, 25.01.2022 | 9.00 - 12.15 Uhr  
 
Referentin:
Karin Scheungrab, Dipl.-Rechtspflegerin (FH), Trainerin für anwaltliches Gebührenrecht, Zwangsvollstreckung und Kanzleimanagement, zertifizierte Datenschutzbeauftragte, Leipzig
 
 

Informationen zum Online-Seminar:

Seminarinfo Online-Seminar: 3 Stunden.  
 
Teilnahmebetrag Online-Seminar: 150 €, zzgl. USt., inkl. Tagungsunterlagen.  
 
Themenübersicht: Workshop für RAe und Mitarbeiter/innen in Anwaltskanzleien.

Die aktive Nutzungsverpflichtung startet am 01.01.2022. Damit ist die Einreichung von Klagen und Schriftsätzen ordnungsgemäß ausschließlich nur noch per beA erlaubt. Die Übermittlung per Nachtbriefkästen und/oder Fax und/oder Post ist nur noch im absoluten Ausnahmefall möglich.
Die Rechtsprechung verlangt, dass der Berufsträger selbst das beA bedienen kann. Mit der BRAO-Novelle kommt (endlich) auch das beA-Postfach für Anwaltsgesellschaften aber auch die Vertreterregelung ist neu geregelt.

Fragen aus der täglichen Praxis:
- Wie kann ich elektronische Empfangsbekenntnisse sicher abgeben
- Wie kann Nachrichtenzugang sicher nachweisen
- Wer signiert und wenn ja, wie? Urlaub und Vertretung?
- Ist es sinnvoll oder schädlich das Nachrichtenfeld im beA als “Anschreiben” zu nutzen?
- Wie müssen die Anlagen im beA bezeichnet und versendet werden?
Was regelt der § 130 a ZPO?
o Sendevarianten nach § 130a III ZPO,
o Heilung nach § 130a VI ZPO,
o Eingangsbestätigung nach § 130a V ZPO,
- Wie funktioniert die Archivierung eingehender Nachrichten und Empfangsbekenntnisse
- Was muss im Rahmen der Rechtevergabe und Zugriffsberechtigungen beachtet werden?
Lösungen für den Worst-Case: Was tun bei technischen Störungen?
Änderungen durch die BRAO-Novelle
o Neuregelung der Bestellung eines Vertreters zum 01.08.2021
o Endlich: Das Gesellschafts-Postfach: Voraussetzungen, Einrichtung, Nutzung
- Entscheidungen des BGH zum Organisationsverschulden
- Konkrete Handlungsanweisungen für den rechtssicheren Workflow
- Vermeidung von Haftungsfällen durch Checklisten und Arbeitsanweisungen