Seminare für Rechts­anwäl­tinnen & Rechts­anwäl­te · Fachgebiet Erbrecht, Familienrecht

Die Teilungsversteigerung bei widerstreitenden familien- und erbrechtlichen Interessen (5 Std. § 15 FAO)

Donnerstag, 02.06.2022 | 12.30 - 18.00 Uhr
Referenten:
Sandra Pesch, Dipl. Rechtspflegerin beim AG Düren, Zwangsversteigerungsabteilung
Dieter Schüll, Fachbereichsleiter für Forderungseinzug, Zwangsversteigerungen und Zwangsverwaltungen in Immobilienrechtskanzlei, Düsseldorf
Informationen zum Präsenzseminar:

Celle | Eigener Seminarraum | Bahnhofstraße 6 A, 29221 Celle

250 € Skript/Print, 230 € Skript/Download, zzgl. USt., inkl. Tagungsgetränken und Verpflegung.

5 Std./§ 15 FAO für Erbrecht oder Familienrecht.
Allgemeine Informationen zum Seminar:

Miteigentum an Immobilien wird in der Ehe und bei Vererbung als Ausdruck gleichberechtigter Teilhabe angesehen.
Bei der Begründung wird meist als selbstverständlich davon ausgegangen, dass unter den Beteiligten dauerhaftes Einvernehmen bestehen bleibt.
Die seit Jahren stetig steigende Anzahl von Teilungsversteigerungsverfahren zeigt, dass diese Grundlage immer häufiger zerbricht.
Damit ist die Teilungsversteigerung ein zunehmend wichtiges Rechtsgebiet für die Praxis: das gerichtliche Versteigerungsverfahren als Kern und davon ausgehend für die vorbeugende Beratung.
Das Seminar beschäftigt sich mit den wesentlichen materiellen Vorschriften und Verfahrensabläufen in der gerichtlichen Teilungsversteigerung. Die anwaltliche Vertretung eines Beteiligten muss auf demselben Wissensstand sein wie die dort mitbietenden Versteigerungsprofis, die nicht selten die lachenden Dritten sind.
Wer den Ablauf des Verfahrens mit seinen Chancen und Risiken kennt, kann im Vorfeld der Mandantschaft klar machen, was geht und was nicht geht, um damit eine Versteigerung zu vermeiden oder sie interessenorientiert zu begleiten.
Auch in der frühen noch streitfreien familienrechtlichen und erbrechtlichen Beratung bei der Schaffung von Miteigentum ist die Kenntnis und Beachtung von später eventuell auftretenden Problemen bei der Auseinandersetzung von großer Bedeutung, weil durch Vereinbarungen und Regelungen manches Konfliktpotential im Vorfeld vermieden werden kann.
Die Referenten, die gemeinsam im Diskurs mit manchmal auch unterschiedlichen Auffassungen vortragen, sind in ihrem Berufsalltag als Parteivertreter und als Versteigerungsgericht tätig.
Sie berichten also aus der Praxis für die Praxis.

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